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TC-Thyrnau-Kellberg e.V.

News

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News 2017


2./9.12.2017

Weihnachtsfeiern Erwachsene / Kinder

Weihnachten17 Nikolaus17 Musiker17

Nikolaus2 174

Am 2.Dezember fand beim Kirchenwirt die Weihnachtsfeier der Erwachsenen und Jugendlichen statt.
Bei großer Teilnahme konnte Bürgermeister Alex Sagberger und Vorstand Peter Biersack die Mitglieder des TC-Thyrnau-Kellberg begrüßen. Peter Biersack ließ kurz die Saison mit den Verbandrundenergebnissen Revue passieren und bedankte sich bei der Gemeinde schon im Voraus für die geplante Sanierung des Treppenaufgangs von den Umkleiden. In gemütlicher Runde und gutem Essen wurde dann noch bis tief in die Nacht gefeiert.

Am 9.Dezember fand dann nachmittags die Weihnachtsfeier für die Kinder statt. Auch hier konnte der TC eine große Teilnahme verzeichnen.
Vorstand Peter Biersack und Jugendwartin Gabi Schmuck begrüßten unsere Kinder, die Eltern und den Vereinstrainer Rainer Sitter. Die musikalische Begleitung wurde von der Familie Kordick gestaltet.
Anschließend brachte dann der Nikolaus für alle Kinder ein kleines Geschenk.
Mit einem Schnitzel m. Pommes für die Kinder klang dann der schöne Nachmittag langsam aus.

P.B.


PNP v.14.11.2017

Große Trauer um Horst Bialek

Bialek 2016

Tennis und Horst Bialek – diese Verbindung war bis zum Sonntag, 12.11.2017 in Kellberg unzertrennlich miteinander verbunden.
Horst Bialek oder Bio wie ihn seine Freunde genannt haben ist von uns gegangen.

Geboren und aufgewachsen ist Horst Bialek in Berlin.
Dort erlernte er den Beruf des Dekorateurs und heiratete 1952 seine große Liebe Irmgard.
Nach der Geburt von Sohn Michael 1960 zog die Familie 1972 nach Stramsried in die Oberpfalz, wo sie ein Restaurant betrieb.
1973 zog die Familie nach Straßkirchen-Salzweg, 1982 folgte dann der letzte Umzug nach Kellberg, wo sich der Jubilar mit seiner Familie sofort heimisch fühlte.

1984 gründete der DJK Kellberg die Sparte Tennis, bei der Horst Bialek das Amt des Spartenleiters für Tennis übernahm.
Aus dieser Sparte erwuchs dann der eigenständige Verein TC Thyrnau-Kellberg.
Aufgrund seiner hohen Verdienste für den damals aufstrebenden Sport wurde Horst Bialek zum ersten Vorsitzenden gewählt. Ein Amt, das er mit viel Engagement ausübte. 1994 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Aber auch danach war er immer mit Rat und Tat beim Verein. Vor allem die Jugendarbeit ist ihm immer ein Anliegen gewesen.

Ein großer Schicksalsschlag war für ihn 2001 der plötzliche Tod seiner Frau Irmgard – 1 Jahr vor der goldenen Hochzeit.

Am 20.2.2016 fand noch die große Geburtstagsfeier zum 88. unter Beteiligung vieler Tennisfreunde, Bekannter und Freunde im Gasthof „Zum Kirchenwirt“ bei stimmungsvoller Musik statt.
Seinen 90. Geburtstag im Februar 2018 konnte er leider nicht mehr feiern.

Der TC Thyrnau-Kellberg wird Horst Bialek immer ein großes Andenken bewahren.

P.Biersack


15.10.2017

Ausflug Damenmannschaft

Ausflug Damen 2017 Ausflug Damen 2017 2 Ausflug Damen 2017 3 Bild mitte, v.l.: Christine Ritzer,Astrid Angerer, Susi Williams, Ingrid Seewald, Eva Hübner,
Ruth Biersack, Gabi Schmuck

Bei ausgezeichnetem Herbstwetter machten sich 7 Mitglieder der Damenmannschaft zu einem gemeinsamen Wochenende in Bodenmais auf. Am Samstag erfolgte über die Rißlochwasserfälle der Aufstieg zum Großen Arber. Nach einer gemütlichen Einkehr im Arberschutzhaus bei strahlendem Sonnenschein, ging der Abstieg zum großen Arbersee und von dort mit dem Bus zurück nach Bodenmais.
Am Abend genoßen sie im Hotel Waldesruh das gesellige Beisammensein, um dann am Sonntag gut ausgeruht eine Wanderung zur Scharebenhütte und den dort beginnenden Panoramarundweg zu unternehmen.
Es war ein super schönes Wochenende und findet nächstes Jahr bestimmt eine Wiederholung an anderer Stelle.- I.S.


24.09.2017

Saisonabschluss 2017

Saisonabschluss 2017

Der TC Thyrnau-Kellberg feierte bei schönstem Wetter und reger Beteiligung seinen Saisonabschluss mit einem Doppelturnier.
Breitensportwart Hans Bauer und Vorstand Peter Biersack begrüßten die zahlreichen Spielerinnen und Spieler des TC.
In mehreren Runden wurden spannende Doppel ausgetragen, wobei hier der Spaß am Spiel im Vordergrund stand.
Final konnte sich Elli Meisl vor allen anderen Spielern als Siegerin durchsetzen.
Die Spielsaison ist nun fast schon abgeschlossen und der TC kann auf eine durchaus gute -wenn auch nicht immer ganz erfolgreiche- Verbandsrunde zurückblicken. Highlight war heuer der Meistertitel der U14 Mannschaft in der Kreisklasse2.
Hervorzuheben ist der große Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt aller Mitglieder des TC Thyrnau-Kellberg, der die Basis des Vereins bildet.
Bei der anschließenden, gemütlichen Runde mit einer Weißwurstbrotzeit wurde noch lange "Fachgespräche" über den Verlauf des Turniers und der Saison geführt. - P.B.


PNP v. 24.7.2017

Licht und Schatten beim TC Thyrnau-Kellberg

U14 Meister2017

13 Mannschaften aus allen Altersklassen im Spielbetrieb – Knaben feiern Meisterschaft

Seit letztem Sonntag ist nun auch die Freiluft-Saison 2017 für die Spielerinnen und Spieler des TC Thyrnau-Kellberg schon wieder Geschichte. Mit 13 Mannschaften startete man Anfang Mai in die Spielrunden mit unter dem Strich manchmal mehr, manchmal weniger großem Erfolg.
Herren I auf Platz 4in der Bezirksliga
Die Herren I um Spitzenspieler Joshua Meißauer (aktuell Nr. 550 in Deutschland) belegten am Ende mit vier Siegen und drei Niederlagen den durchaus respektablen 4. Platz in der höchsten niederbayerischen Spielklasse. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist der 5:4-Erfolg gegen den Meister und Landesliga-Aufsteiger vom TC Fürstenzell, da dieser zeigt, was prinzipiell möglich gewesen wäre. Joshua Meißauer kommentierte das augenzwinkernd: "Wir sind quasi der Bezirksliga-Sieger-Besieger".
Die Herren II erkämpften sich mit zwei Siegen und einem Unentschieden den fünften Platz und erreichten das gesteckte Saisonziel "Klassenerhalt" somit relativ entspannt. Unterstützt von Routiniers wie Andreas Anetzeder oder Thorsten Robisch diente diese Mannschaft vor allem dazu, dass die Junioren Tim Ritzer, Lukas Weiß und Fabian Kordick noch mehr Spielpraxis sammeln konnten.
Letztgenannte erreichten zusammen mit Felix Luger in der Bezirksklasse 1 der Junioren den Vize-Meistertitel, der unter Umständen auch zum Aufstieg in die Bezirksliga reichen kann. Die Niederlage gegen den späteren Meister vom TC Fürstenzell und der unglückliche Punktverlust beim TC Regen verhinderten ein noch besseres Abschneiden. Fabian Kordick und Tim Ritzer mit je vier Saisonsiegen waren dabei die erfolgreichsten Spieler, aber auch Lukas Weiß und Felix Luger verbuchten eine insgesamt positive Bilanz.
In einer starken Gruppe der Kreisklasse 2 erzielte die Damenmannschaft einen guten vierten Platz. Dabei erspielte sie zwei Siege (6:0 gegen Oberkümmering und 4:2 gegen Röhrnbach II), zwei Unentschieden (gegen Obernzell und Schalding) und zwei Niederlagen (0:6 gegen Büchlberg II und 2:4 gegen Salzweg). Von den insgesamt zwölf eingesetzten Damen glänzte Marion Mayer mit drei Saisonsiegen.
Die Herren 30 müssen – wie bereits berichtet – nach zwei Jahren in der ersten Bundesliga den Gang in die Regionalliga antreten. Da die Mannschaft vermutlich nahezu unverändert in der neuen Saison auflaufen wird, dürfen sich die Gegner u.a. aus Leipzig, Dresden, Nürnberg und Garching warm anziehen.
Die Herren 40 I spielten eine eher durchwachsene Saison mit nur einem Saisonerfolg bei sechs Niederlagen. Vor allem die Verletzung von Reinhard Lang war für die Mannschaft in der ersten Saisonhälfte nicht zu kompensieren, hier halfen auch die vier Saisonsiege von Mannschaftskapitän Johannes Oberneder wenig. Ob der vorletzte Platz in der Bezirksliga zum Klassenerhalt reichen wird, steht noch nicht endgültig fest.
Die Herren 40 II erreichten in der Kreisklasse 2 ebenfalls nur den 6. und somit vorletzten Platz.Werner Lang, Thorsten Robisch, Reinhold Sterl, Stefan Unfried, Fellipe Llallaque, Willi Wiltschko und Mannschaftsführer Andreas Weiß konnten nur gegen den TC Spiegelau den Platz als Sieger verlassen (5:1). Die restlichen fünf Partien gingen jeweils an die gegnerischen Teams.
Die neu formierte Herren-50- Mannschaft wurde ebenfalls mit einem Sieg und fünf Niederlagen nur Tabellenvorletzter. Erfolgreichster Spieler der Mannschaft war Hans Bauer mit fünf Saisonerfolgen.

Kinder- und Jugendteamsverkaufen sich teuer
Neben den Erwachsenenmannschaften ging der TC Thyrnau-Kellberg auch mit sechs Kinder- bzw. Jugendmannschaften in die Saison. Dabei erspielte sich die U8/1 mit Eva Kronawitter, Leni Wehrmann, Franziska Schlichting, Luis Wehrmann den soliden fünften Platz bei sieben Mannschaften in ihrer Gruppe. Die U8/2 kämpfte sich mit Amelie Lang und Rosa Heinze mit zwei Saisonerfolgen auf den sechsten Platz. In der U10 spielten Nadine Kordick, Fabian Gruber, Maximilian Fisch, Hannah Kronawitter, Jakob Anetseder und Alina Brandstetter um Punkte für den TC Thyrnau-Kellberg. Sie erzielten den ordentlichen vierten Platz. Herausragende Spielerin war dabei Nadine Kordick, die bei sechs Einzeln und drei Doppeln kein einziges Spiel abgab. Ob die U11 mit Nadine Kordick, Hannah Kronawitter, Simon Springer und Alina Brandstetter doch noch einen Saisonerfolg einfahren kann, steht noch nicht fest. Sicher ist allerdings, dass sich die Spielerinnen und Spieler in dieser Saison sehr ordentlich verkauft haben.
Das Highlight dieser Saison setzten die Jungs der U14, die sich souverän den Meistertitel in der Kreisklasse 2 holten. Den entscheidenden Gegner TC Passau-Neustift hielten sie mit 3:3 Punkten in Schach, auch bei gleichen Satzpunkten entschied die Anzahl der Spielpunkte hier für die Jungs vom TC TK. Bei gleichbleibendem Trainingseifer werden Daniel Brandstetter, Sebastian Gruber, Paul Klawitter und Moritz Heinze auch in der Kreisklasse 1 ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben.− M.S.


23.7.2017

Saisonabschlussfeier Jugend 2017

Saisonabschluss Jugend 2017 Saisonabschluss Jugend 2017 Saisonabschluss Jugend 2017Saisonabschluss Jugend 2017 Saisonabschluss Jugend 2017
Am Sonntag, 23.7.2017 fand unsere alljährliche Saisonabschlussfeier für die Jugendmannschaften statt.

Unter Leitung von Gabi Schmuck (Jugendwartin) wurden unter zahlreicher Teilnahme der Jugendlichen und den Eltern alle Mannschaften geehrt.
Vor allem hervorzuheben war die Mannschaft U14, die heuer mit einer tollen Leistung den 1. Platz in der Kreisklasse2 geholt haben.

Mehr zu den einzelnen Ergebnissen gibt es in dem Artikel der PNP v. 24.7.2017.


PNP v. 17.7.2017

Abstieg eher Ansporn als Tragödie

Egger 2017Herren30 Iphitos
Beendete seine erste Saison beim TC Thyrnau-Kellberg mit einem Einzelsieg: Nr. 1 Max Egger. − Foto: Sven KaiserIphitos Besucher17...auch die Fans sind mit angereist!

Am vergangenen Samstag um 17 Uhr ist die zweijährige Zugehörigkeit des TC Thyrnau-Kellberg in der 1. Bundesliga Süd der Herren 30 – zumindest vorläufig – zu Ende gegangen. Die 4:5-Niederlage beim favorisierten Team vom MTTC Iphitos München bedeutete den 6. und damit vorletzten Tabellenplatz.
Die Ausgangslage vor dem letzten Saisonspiel war so, dass man das eigene Spiel klar gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der direkten Konkurrenz vom TC Dachau hoffen musste. Dass Letzteres nicht eintrat, war auch dem Sachverhalt geschuldet, dass die Dachauer Gegner aus Frankfurt mit einer B-Mannschaft zum letzten Saisonspiel angereist waren.
Dass Ersteres nicht einfach umzusetzen sein sollte, wurde bereits in der ersten Einzelrunde klar, die mit 2:1 an die Münchner ging. Dabei überzeugte das Geburtstagskind Timur Fedorov auf ganzer Linie, wobei er vor allem durch seinen Aufschlag das Spiel diktierte. Das 6:4 und 6:3 war der dritte Saisonerfolg im dritten Spiel des angehenden Tennistrainers. Radim Zitko an Position 2 hatte, wie im letzten Jahr, das Nachsehen gegen Lars Übel. Der Coach an der Oberhachinger Tennisbase ließ den Thyrnauer diesmal nicht ins Spiel kommen und siegte mit 6:4 und 6:2 vor allem dank seiner niedrigeren Fehlerquote. Dramatisch wurde es im Einzel von Hannes Wagner und Uli Kiendl an Position 4, als es nach einem 6:3 und 2:6 in den Matchtiebreak ging. Dort hatte der Mittelschullehrer beim Stand von 9:8 und 10:9 jeweils Matchball, konnte aber das Spiel nicht beenden und kassierte mit 10:12 eine bittere Niederlage.

Fedorov_Schmeizl 2017 Bleiben dem TCK erhalten: Timur Fedorov (links) und Christian Schmeizl. − Foto: Sven Kaiser

Nachdem auch Michael Stefan an Position 5 gegen Björn Krenzer und Peter Miklusicak an Position 3 gegen Benedikt Dorsch zwei relativ klare Niederlagen einstecken mussten, waren beim 1:4-Zwischenstand die Hoffnungen auf einen Tageserfolg quasi auf Null gesunken. Da half auch der 6:3 und 6:3-Erfolg von Max Egger an Position 1 wenig. Wobei der Österreicher an diesem Tag seine wohl beste Saisonleistung ablieferte und jeweils nach Rückstand in beiden Sätzen seinen Gegner mit seiner Vorhand demontierte.
In Anbetracht des Zwischenergebnisses aus Dachau (4:2) war klar, dass die Thyrnauer damit keine Chance mehr auf den Klassenerhalt hatten. Für die Statistik: Die Doppel gingen mit 2:1 an die Niederbayern, wodurch die 4:5 Niederlage fixiert war.
Dass der Abstieg keine Tragödie, sondern eher Ansporn für die neue Saison ist, zeigt sich auch im O-Ton von Max Egger: "Vielen Dank für die tolle Saison – wenn sie auch einen extrem faden Beigeschmack hat. Die Mannschaft die hier heute abgestiegen ist, hat eine derartige Moral, um nächstes Jahr eine großartige Saison spielen zu können. Dann schau‘n ma mal, für was das reichen wird. Und eins muss ich auch noch loswerden: Ich fühle mich echt schon sehr sehr verbunden mit dem Club und den Fans und freue mich, nächstes Jahr wieder Vollgas geben zu dürfen". In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass sich etwa 30 Thyrnauer Fans mit einem Bus zum letzten Saisonspiel aufgemacht hatten und so das Auswärts- (fast) zu einem Heimspiel machten.

Die Mannschaft wird vermutlich auch im nächsten Jahr in dieser Konstellation auf Punktejagd gehen können. Denn sowohl Max Egger als auch Radim Zitko und Peter Miklusicak haben bereits unmittelbar nach dem Spiel ihre Zusage für die nächste Saison gegeben. Auch die übrigen Spieler wie Hannes Wagner, Christian Schmeizl, Rainer Sitter und Michael Stefan werden dem Verein wohl erhalten bleiben und zusammen mit Timur Fedorov das Grundgerüst der Mannschaft bilden.− M.S.

7.07.17

Am Freitag den 7.07.2017 fand der Trikott-Tag der Sportvereine des BLSV statt. Es haben doch einige Kinder mitgemacht und ihre Trikots in der Schule angezogen.
Trikottag 2017KindergartenGrundschule

Realschule
Das Motto war: Macht mit, denn Spaß macht es auf jeden Fall, wenn alle in der Schule im Mannschaftstriko der Bundesligamannschaft auftauchen.


PNP v. 5.07.17

TC Thyrnau-Kellberg bricht den Bann – Ex-Wimbledon-Viertelfinalist zu Gast

Fedorov 2017
Alles im Griff hatte Timur Fedorov, er gewann sein Einzel sicher und behielt auch im Doppel zusammen mit Hannes Wagner im Matchtiebreak die Oberhand. − Foto: Sven Kaiser

Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt mit dem ersten Saisonsieg des TC Thyrnau-Kellberg in der Herren 30-Bundesliga: Allerdings täuscht der 6:3-Endstand etwas darüber hinweg, wie eng das letzte Heimspiel der Saison gegen den TC Dachau verlief. Das Match gegen den direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf war für die 250 Zuschauer auf der Anlage am Badeweiher ein wahrer Nervenkrimi – nur diesmal mit dem besseren Ende für die Niederbayern.
Die ersten beiden Einzelpunkte für die Thyrnauer sicherten Radim Zitko und Timur Fedorov an den Positionen 2 bzw. 6. Ersterer war im Duell mit David Miketa der bessere Spieler und hatte die deutlich niedrigere Fehlerquote, musste allerdings im zweiten Satz lange dem frühen Break hinterherlaufen. Am Ende stand aber ein relativ ungefährdeter 6:3- und 7:5-Erfolg. Fedorov zerlegte Peter Zick vor allem durch seinen Aufschlag. Der 7:5- und 6:4-Sieg spiegelt die Kräfteverhältnisse sehr gut wider. Ungewohnte Schwächen und eine hohe Fehlerquote zeigte Henrik Kula an Position 4 beim klaren 1:6 und 4:6 gegen den defensiv stark spielenden Dachauer Benjamin Ringlstetter. Die Einzelpunkte 3 und 4 sicherten in beeindruckender Manier Max Egger an Position 1 (gegen Jan Hejmanek) und Peter Miklusicak an Position 3 gegen den 42-jährigen Alexander Radulescu, der 1996 im Viertelfinale von Wimbledon gegen den späteren Finalisten Malivai Washington nach fünf Sätzen verloren hatte. Beide demontierten ihre Gegner durch ihr variables und sehr variantenreiches Spiel, sie gaben jeweils nur zwei Spiele ab (6:1, 6:1 bzw. 6:0, 6:2). Hannes Wagner an Position 5 kam mit der Spielweise seines Gegners weniger zurecht und musste sich dem Dachauer Linkshänder Daniel Winnewisser mit 3:6 und 1:6 geschlagen geben.

Mit einem komfortabel erscheinenden 4:2 ging es für die Thyrnauer also in die Doppel. Dass es überhaupt nochmal so dramatisch wurde, liegt auch an der Tatsache, dass das Einser-Doppel Egger/Kula im ersten Satz vier Satzbälle vergab und neben diesem auch den zweiten Satz abgeben musste (6:7, 4:6). Da auch die beiden anderen Doppel zu diesem Zeitpunkt jeweils den ersten Satz verloren hatten, kamen die Gedanken vom ersten Spieltag wieder auf. Zur Erinnerung: dort verlor man nach einer 4:2-Führung auch alle drei Doppel und ging mit 4:5 als Verlierer vom Platz. Vor allem der Verlust des ersten Satzes im Zweier-Doppel Zitko/Miklusicak war für die Beteiligten durchaus überraschend, ihre Gegner Ringlstetter/Winnewisser zeigten aber auch Doppel-Tennis in höchster Güte. Da diese aber im zweiten Satz einen Hauch nachließen, war das Thyrnauer Duo zur Stelle und schnappte sich den zweiten Durchgang.
Damit ging es in diesem Doppel in den Matchtiebreak – zu diesem Zeitpunkt begann im Dreier-Doppel der Satz-Tiebreak im zweiten Satz. Beim Zwischenstand von 2:6 sahen Wagner/Fedorov wie die sicheren Verlierer aus, wehrten aber auch die Matchbälle 3 bis 6 ab und gewannen den Tiebreak noch mit 9:7. Also musste auch hier der Matchtiebreak die Entscheidung bringen. Beim Stand von 5:8 im Dreier-Doppel aus Sicht der Thyrnauer hatten die Dachauer im Zweier-Doppel gerade ihren zweiten Matchball. "Hier hab ich gedacht, das kann doch wohl nicht wahr sein – jetzt verlieren wir wieder drei Doppel", gab Max Egger nach dem Spiel zu Protokoll. Wie knapp Sieg und Niederlage beieinander liegen, zeigt der Fakt, dass Dachau danach im Zweier-Doppel keinen und im Dreier-Doppel nur noch einen einzigen Punkt machen sollte und beide Doppel jeweils nach Abwehr mehrerer Matchbälle an die Thyrnauer gingen.
Was der Sieg tatsächlich wert ist, wird sich wohl erst am letzten Spieltag zeigen. Dann müssen die Niederbayern beim großen Favoriten Iphitos München gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der direkten Konkurrenten Dachau und Bietigheim hoffen. Jetzt ist die Mannschaft aber erst einmal zum Zuschauen verdammt, denn am nächsten Spieltag haben die Jungs um Hannes Wagner und Co. spielfrei.− M.S.


PNP v. 31.05.17

Ganz bitterer Bundesliga-Auftakt

"Wir hätten den Sieg verdient gehabt", bilanzierte Kapitän Hannes Wagner einen Tag nach der unglücklichen Auftakt-Niederlage der Thyrnauer Tennis-Spieler in der 1. Bundesliga Süd der Herren 30 nach der Partie in Bietigheim.
Dabei begann der Tag eigentlich geradezu ideal, da alle drei Partien der ersten Einzelrunde an die Thyrnauer gingen. Bei seinem 6:3, 6:3-Erfolg gegen die ehemalige Nr. 36 der Welt, Karol Beck, zeigte Radim Zitko an Positon 2 eine starke Vorstellung. Der Schlüssel zum Erfolg des Tschechen war sein konstantes Grundlinienspiel gepaart mit seinem unnachahmlichen Spielwitz.
An Position 4 setzte Hannes Wagner seinen Gegner durch sein gewohnt aggressives Returnspiel von Beginn an unter Druck und war auch Ende des 2. Satzes der nervenstärkere (6:3, 7:5). An Position 6 ersetzte Timur Fedorov den beruflich bedingt fehlenden Michael Stefan und machte seine Sache hervorragend. Beim 6:4, 7:6-Erfolg brachte er seinen Gegner durch sein druckvolles Spiel ein ums andere Mal regelrecht zur Verzweiflung.
"Auch mit der 3:0-Führung konnten wir uns nicht sicher sein, das Spiel auch zu gewinnen – wir wussten, dass die zweite Einzelrunde deutlich schwieriger sein würde", sagte der sportliche Leiter Christian Schmeizl. Der Physiotherapeut hatte in seinem Einzel an Position 3 an diesem Tag leider keine Chance gegen einen stark spielenden Bietigheimer (2:6, 0:6). Auch die neue Thyrnauer Nr. 1, Markus Egger, hatte mit dem 1,98 Meter großen Aufschlag-Riesen Igor Zelenay einen richtig schweren Brocken vor der Brust. Der Slowake steht aktuell unter den Top 100 der Tennis-Weltrangliste im Doppel und war beim 3:6, 3:6 unter dem Strich eine Nummer zu groß. In einer wahren Hitzeschlacht rang Rainer Sitter an Position 5 seinen Gegner mit 6:7, 6:3 und 10:7 nieder und war diesem am Ende vor allem körperlich deutlich überlegen.
Zwei Doppel-Pleitenim TiebreakDamit war die Ausgangssituation vor den abschließenden Doppeln eigentlich sehr gut – eigentlich. Die Doppel der Thyrnauer zielten vor allem darauf ab, das Einser- und Dreierdoppel stark aufzustellen. Das Zweier-Doppel Schmeizl/Sitter hatte im Duell mit dem Doppel-Spezialisten Zelenay keine Chance und unterlag relativ deutlich mit 3:6, 1:6. Die Hoffnungen der Thyrnauer auf einen Erfolg in den beiden anderen Doppeln erfüllte sich leider auch nicht – und das auf besonders bittere Art und Weise – jeweils im Matchtiebreak unterlagen die Niederbayern. Das Einser-Doppel Egger/Wagner erreichten diesen durch eine nervenstarke Leistung am Ende des 2. Satzes – allerdings spielten ihre Gegner im entscheidenden Moment zu konstant, so dass sie mit 6:10 den Kürzeren zogen. Gesteigert in Bezug auf "bitter" wurde die Situation noch im Dreier-Doppel mit Zitko/Fedorov, welche nach einer 7:3-Führung mit 7:10 als Verlierer vom Platz gingen.
"Nach einer 4:2-Führung drei Doppel zu verlieren kommt im Tennis nicht sehr häufig vor – wir sind alle unglaublich enttäuscht. Dennoch werden wir uns von dieser Niederlage nicht entmutigen lassen und unseren nächsten Gegner das auch spüren lassen", gibt sich Rainer Sitter kämpferisch.
Und der nächste Gegner ist am Pfingstsonntag ab 11 Uhr auf heimischer Anlage die Mannschaft des TC Großhesselohe. Favorit in diesem Bayern-Derby sind die Münchner, die sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich verstärkt haben. Unter anderem steht der gebürtige Trostberger Christopher Kas im Kader der Großhesseloher, die ehemalige Nr. 17 der Doppel-Weltrangliste und ehemaliger Trainer von Sabine Lisicki


25.05.17

Herren30

Zuversichtlich in die zweite Bundesliga-Saison: Die Herren30 des TC Thyrnau-Kellberg mit (hinten v.l.) Peter Miklusicak, Johannes Oberneder, Hannes Wagner, Radim Zitko; vorne v.l. Rainer Sitter, Christian Schmeizl, Michael Stefan; es fehlen: Henrik Kula und Markus Egger. − Foto: Sven Kaiser

Nachdem im letzten Jahr nicht ganz klar war, was auf die Tennis-Herren30 des TC Thyrnau-Kellberg zukommen wird, geht man aktuell deutlich gelassener an zweite Bundesliga-Spielzeit heran. Das Organisations-Team hat frühzeitig die Planungen aufgenommen und ist für die ersten Heimspiele Anfang Juni gut gerüstet. Dazu hat auch die Gemeinde Thyrnau (Lkr. Passau) ihren Beitrag geleistet und die Anlage am Badeweiher in Richtung Golfplatz deutlich aufgehübscht.
Im Prinzip gibt es zwei große Veränderungen innerhalb der Mannschaft: Zum einen hat sich die langjährige Stütze der Mannschaft Johannes Oberneder in die Herren40 verabschiedet, steht aber im Notfall für ein Comeback zur Verfügung. Zum anderen haben die Thyrnauer mit dem Linzer Markus Egger eine neue Nummer1 verpflichtet. Dieser ist langjähriger österreichischer Bundesliga-Spieler, gehört zu den Top 10 der Ü30 im Nachbarland und ist ein absoluter Wunschkandidat des sportlichen Leiters Christian Schmeizl: "Wir wollten unbedingt eine Nummer 1 aus der Region – schön, dass uns das mit Markus gelungen ist."
Die Mannschaft scheint für den Saisonauftakt gut gerüstet zu sein. Mit dem Trainingslager auf der kroatischen Insel Brac wurde Mitte April die heiße Phase der Saisonvorbereitung eingeläutet. Seitdem wird mehrmals pro Woche hart trainiert und sich die Matchpraxis bei den Herren I in der Bezirksliga oder bei Gastspielen in der österreichischen Liga geholt. Auch der Erfolg von Christian Schmeizl bei den niederbayerischen Senioren-Meisterschaften zeigt, dass die Spieler topfit sind.
Trotzdem wird das zweite Jahr in der Bundesliga vermutlich deutlich härter werden als das erste. Mit der Wiederholung des vierten Tabellenplatzes aus dem Vorjahr wäre man äußerst zufrieden. "Uns ist durchaus bewusst, dass uns die Gegner nicht mehr unterschätzen werden und wir nominell zu den schwächeren Mannschaften der Liga zählen. Dennoch möchten wir die Großen wieder ärgern und die Liga halten", so Kapitän Hannes Wagner. Ein bereits vorentscheidendes Spiel in dieser Hinsicht ist der Saisonauftakt nächsten Sonntag beim Aufsteiger TA TSV Bietigheim. Die Baden-Würtemberger haben sich im Vergleich zum Vorjahr u.a. mit Karol Beck (ehemals Nr. 36 der Welt) nochmals verstärkt und werden ein schwerer Auftaktgegner sein. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der jeder sein bestes Tennis abrufen kann, ist aber durchaus ein Erfolg in der Ferne möglich. Das erste Heimspiel steigt am Sonntag, 4. Juni, ab 11 Uhr gegen den TC Großhesselohe.− M.J.


01.05.17

Schleiferlturnier 2017

Am 1.5.17 fand unser alljährliches Schleiferlturnier zur Saisoneröffnung statt.
Bei schönstem Wetter und großer Anzahl an begeisterten Spielern wurden spannende Matches ausgetragen.
Für Verpflegung war auch gut gesorgt.


12.4.17

Platz 1 und 2 sind ab sofort bespielbar.

Viel Spass wünscht Euch die Vorstandschaft.